Gebete/IMPULSE


11. Sonntag im Jahreskreis


Mit Namen und Gesicht ( Mt 9,36-10,8)

 

Jesus hat Mitleid mit der geplagten, von ihren Hirten im Stich gelassenen Herde. Er erwählt sich zwölf Hirten, die gesandt sind, das Himmelreich zu verkünden, dem Evangelium Hand und Fuß zu geben, menschliches Leid zu mindern, Gott und sein Reich sichtbar, konkret und erfahrbar zu machen – und das alles mit einem großzügigen Herzen zu tun. „Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.“

 

Nicht auf die eigene Leistung und Großartigkeit sollen die Hirten damals und heute schauen, sondern Geschenktes sollen sie weiterschenken. Mit einer gewissen Leichtigkeit, auf jeden Fall mit „Gratuität“, mit Großzügigkeit und mit einem guten Gespür für das Handfeste sollen sie im Namen Gottes auftreten.

 

Jesus nennt hier im Matthäusevangelium die Jünger mit Namen, zum Teil auch noch mit Erklärungen zu ihren Familienverhältnissen. Jesus sendet nicht irgendein Kollektiv, nicht irgendeine namenlose Schar, sondern Menschen mit Namen und Gesicht, mit Geschichte und Herkunft und mit einem Auftrag, einer Mission.


Ich spüre in dieser Woche meinem Auftrag nach, den Gott mir mitgegeben und aufgegeben hat.

 

Mir, einem Menschen mit Namen und Gesicht, so wie ich bin und geworden bin. Und ich versuche, daran zu glauben, dass er auch durch mich sein Heil verkünden und verbreiten will, und zwar großzügig und konkret.

 

 

Sr. Mag. Christine Rod MC 


fronleichnam

 

Das Fronleichnamsfest findet im Juni statt,
wenn sich die Natur festlich geschmückt hat.
Es geht um das Geheimnis von Brot und Wein:
Jesus will mit uns gehen und unter uns sein.

Worte sind zu wenig, um das zu beschreiben.
Es kann nur bei Erklärungsversuchen bleiben.
Durch Brot u. Wein sind wir mit Gott verbunden,
in den schönen und schweren Lebensstunden.

Jesus selbst ist gegenwärtig in Brot und Wein,
gab uns dies zum Zeichen für unser Erlöstsein.
Die Liebe Gottes ist in ihm Mensch geworden.
Sie weiterzugeben ist uns aufgetragen allerorten.

Jesus wird hinausgetragen, dem Ort zum Segen,
auch der Natur, wenn nicht stört starker Regen.
Die feierliche Prozession soll das Bild dafür sein,
dass wir unseren Lebensweg gehen nicht allein.

Gott begleitet uns auf unseren irdischen Wegen.
Seine Liebe hält und trägt uns durch das Leben.
Der Glaube an das Geheimnis von Brot und Wein
sollte tragendes Element in unserem Leben sein.

Christus gibt unserem Leben Glanz und Licht.
In Brotgestalt ist er die Mitte, so die Bibel spricht.
Jesus verheißt uns Zukunft nach des Lebens Zeit,
schenkt Hoffnung auf ein Leben in der Ewigkeit.

Gott will für uns Menschen Leben in Fülle sein.
Er bietet sich uns an, lädt uns zum Glauben ein.
Wir dürfen ihn in der Gestalt von Brot empfangen
und stillen unserer tiefen Sehnsucht Verlangen.

Sieglinde Seiler


dreifaltigkeitssonntag




Dreifaltigkeitssonntag: Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist

 

Leben im Raum der Dreifaltigkeit

 

pfingsten


 

Pfingsten online feiern



christi himmelfahrt





„Stand-by“ – Beistand

Eine Fernbedienung ist schon was Praktisches: Damit kann ich zwischen den Fernsehprogrammen hin- und herschalten, die Lautstärke ändern und muss dazu mein geliebtes Sofa keinen Augenblick im Stich lassen.

Stand-by – das Wort wird mit „Bereitschaft“ übersetzt; wörtlich ins Deutsche übertragen bedeutet es „Beistand“.

Ein Beistand – das ist jemand oder etwas, das im Hintergrund schlummert, um jederzeit aktiv werden zu können, wenn es gebraucht wird.

Im „Standby“ - Betrieb für uns befindet sich ständig, in jedem Augenblick unseres Lebens, eine göttliche Person.
Unaufdringlich im Hintergrund, immer in Bereitschaft, jederzeit und überall aktivierbar über eine besondere „Fernbedienung“.

Im Evangelium zum 06. Sonntag in der Osterzeit, verspricht Jesus seinen Freunden diese besondere „Fernbedienung“.

Der Beistand, (der Heilige Geist), sagt Jesus, wird immer bei euch bleiben, auch dann, wenn ihr mich nicht mehr auf dieser Erde seht. Euer Beistand wird der Heilige Geist sein; er ist immer auf Abruf in eurer Nähe. Sobald ihr ihn aktiviert, steht er euch zu Diensten und wirkt in euch.

Dieses Versprechen Jesu, dass der Heilige Geist als „Stand-by-Gott“, als Beistand, immer bei seinen Freunden bleibt, gilt heute für Sie, für euch, für dich und für mich. Denn wir sind die Freunde Jesu heute.

Matthias Blaha



Heute (10.05.) ist der Tag im Jahr, an dem jeder von uns seine Mama so richtig verwöhnen möchte. Viele schenken ihr an diesem Tag etwas Süßes, Blumen oder Selbstgemachtes.

 

Und sicherlich hat sich so mancher von Euch schon bei dem Gedanken ertappt, warum eigentlich der Muttertag gefeiert wird, aber der Weltkinder Tag im November immer vergessen wird! Die Antwort darauf ist ganz einfach: Für jeden von uns ist jeder Tag ein „Kindertag“. Unsere Mütter kochen uns jeden Tag das Essen, sorgen für uns, wenn wir krank sind, hören uns zu, wenn der eine mehr und der andere weniger von seinem Tag erzählt. Sie verwöhnen uns jeden Tag, wenn sie für uns da sind und uns ihre unendliche Liebe schenken. Auch wenn wir das nicht gleich einsehen wollen, wollen sie nur das Beste für uns. Unsere Mama liebt uns genauso wie wir sind. Wir sind ihr ganzer Stolz und das ist etwas ganz Wertvolles.

 

Auch, wenn wir gerade in letzter Zeit mehr zu Hause waren, mussten wir öfters mal Aufgaben im Haushalt übernehmen. Und bestimmt hat sich jeder dann auch mal gedacht: „Doch nicht jetzt!“, oder „warum muss das denn ich machen?“ Auch wenn wir zu selten daran denken, haben nicht nur wir diese Gedanken. Auch unsere Mutter hat nicht immer Lust, staubzusaugen oder zu spülen.

 

Deshalb sollten wir auch an anderen Tagen im Jahr öfters daran denken, der Mama einmal Danke zu sagen. Dieses „Danke“ muss man nicht immer aussprechen. Manchmal hilft auch schon freiwillige Unterstützung beim Kochen oder eine Umarmung einfach nur so.

 

Doch heute, am Muttertag, sollten wir auch noch an Maria denken. Sie ist auch immer für uns da und gerade im Monat Mai, der ja speziell der Maria geweiht ist, können wir zu ihr beten. Betet also heute und auch in den nächsten Wochen immer mal wieder zu Maria, z.B. mit dem „Gegrüßet seist du, Maria“.  Sie ist immer, genau wie unsere Mama, für uns da, kann uns trösten und nimmt sich unserer Sorgen an.

 

 

Rebekka Völk, Oberministrantin in Baustetten

 

 


Meine Großmutter hat mir mal diesen Tipp gegeben:
Wenn die Zeiten schwierig sind, gehe in kleinen Schritten weiter.
Tu, was du tun musst, aber tu es langsam.
Denk nicht an die Zukunft oder was morgen passieren kann.
Reinige das Geschirr.
Wisch den Staub ab.
Schreibe einen Brief.
koch Suppe.
Siehst du das?
Du gehst vorwärts, Schritt für Schritt.
Mach einen Schritt und dann Pause.
Ruh dich aus.
Schätze dich selbst.
Mach den nächsten Schritt.
Dann noch einen.
Du wirst es kaum merken, aber deine Schritte werden länger werden.
Bis es soweit ist, wo du wieder an die Zukunft denken kannst, ohne zu weinen.

 

Elena Mikhalkova
Foto: Tasha Tudor





Am 22. April war der jährliche „Earth Day“. Dass davon dieses Jahr kaum jemand etwas mitbekommen hat liegt auch daran, dass die Organisatoren auf übliche Veranstaltungen und Workshops verzichten mussten Beim 50. Jubiläum dieser Aktion sind Menschenansammlungen nicht möglich.

 

Aber was ist eigentlich der Hintergrund dieses besonderen Tages? Beim Earth Day geht es jedes Jahr darum, zu betonen, dass es nicht nur um das aktuelle Wohlbefinden, den aktuellen Wohlstand der Menschen geht. Sondern dass wir unseren Planeten, auch in Zukunft, für alle zu einem lebenswerten und gesunden Ort machen müssen. Unterstützt von Stars, wie Leonardo Di Caprio, fordern die Veranstalter zu eine nachhaltigen Umgang, mit unserer Schöpfung.

 

Gerade das sollten wir Christen ja voll und ganz unterstützen. Gott sagt zwar im Alten Testament, dass der Mensch über die Welt herrschen soll. Damit ist aber auch die Verantwortung gemeint für die Welt zu sorgen und auf sie zu achten. Denn damals war herrschen auch immer damit verbunden, für die zu Sorgen, über die man herrscht.

 

Das heißt für uns: Wir dürfen die Welt um uns herum zwar nutzen, um unser Leben so schön und angenehm wie möglich zu machen. Aber dabei sollten wir die Schöpfung nicht zerstören, oder Tiere und andere Menschen um ihre Lebensgrundlage berauben.

 

Der „Earth Day 2020“ hatte das Motte „Global denken, lokal handeln“. Dass bedeutet, dass wir hier zuhause in Baustetten/ Laupheim einen Beitrag dazu leisten können, die Welt einem besseren Ort zu machen. Und zwar für alle Menschen.

 

Vorschläge dafür sind:

 

·         Mehr Fahrrad fahren

 

·         Fair gehandelte Produkte kaufen (achtet auf die entsprechenden Siegel.)

 

·         Geld an Umwelt- oder Hilfsorganisationen Spenden

 

·         Im Garten einen Blüh-Bereich für Bienen anlegen.

 

      Es gibt noch so viele andere Dinge, einfach kreativ sein!!

 

 

 

      Vorbereitet von Ministranten aus Baustetten



BARMHERZIGKEITSSONNTAG

 

Heute ist der Barmherzigkeitssonntag.

 

Laut Duden heißt barmherzig mitfühlend, mildtätig gegenüber Notleidenden oder Verständnis für die Not anderer zeigend. Also eigentlich lauter Eigenschaften die man sich von anderen wünscht.

 

Aber bin ich persönlich auch Barmherzig zu anderen?

Nicht immer oder?

 

 

 

Wir können alle nicht perfekt sein aber mit den folgenden Tipps schaffen wir es alles sicher ein bisschen mehr Barmherzigkeit in die Welt zu bringen.

Daniel Gerner



OSTERN

Wie das Ei zum Osterei wurde

 

Katharina war eine Königstochter im Ägypterland. Sie lebte vor langer Zeit in der Stadt Alexandria. Damals herrschte dort der Kaiser von Rom. Er hieß Maxentius und war der mächtigste Mensch auf der ganzen Erde.

 

Eines Tages besuchte er seine Stadt Alexandria. Er ließ Katharina zu sich kommen. Sie sollte ihm von Jesus erzählen. Er hatte nämlich erfahren, dass sie eine Christin war. 

Katharina kannte viele Jesusgeschichten. Der Kaiser hörte gespannt zu. Ihm gefiel das, was Jesus unter den Menschen getan hatte. Alle seine Ratgeber wunderten sich darüber. Der Kaiser hatte nämlich die Christen verfolgt. Viele waren auf seinen Befehl getötet worden.

 

Katharina erzählte vom Leben Jesu, von seinem Sterben und schließlich auch, dass er von den Toten auferstanden ist.

 

"Von den Toten auferstanden?" fragte der Kaiser verblüfft. Katharina nickte.

Da lachte der Kaiser laut und rief: "Das will ich dir nur glauben, wenn du aus einem Stein neues Leben erwecken kannst."

 

Katharina ging betrübt davon. Aber dann kam ihr ein Gedanke. Sie kaufte von einem Bauern ein beinahe ausgebrütetes Entenei. Damit ging sie am nächsten Tag zum Kaiser.  "Na willst du es versuchen?" spottete er. Sie hielt ihm das Ei entgegen. Die junge Ente riss einen Spalt in die Schale. Der Kaiser schaute geduldig zu, wie das kleine Tier sich aus dem Ei befreite. Der Spott wich aus seinem Gesicht.

 

"Scheinbar tot", sagte Katharina. "Scheinbar tot und doch Leben."

Es heißt dass der Kaiser sehr nachdenklich geworden ist. So ist das Ei zum Osterei geworden; ein Zeichen für das, was kein Mensch begreifen kann.

 

Christus ist auferstanden. Wahr und wahrhaftig ist er auferstanden.

 

 

Quelle: http://www.heindlmeier.de/ostereier2.htm



KARFREITAG

Manchmal ist es einfach so. Manchmal kann man einfach nichts mehr ändern. Eine Handlung, ein Wort, eine Entscheidung, getan, gesagt oder getroffen lässt sie sich nicht mehr umkehren. Keine Wendemöglichkeit.

Und so muss es auch Judas gegangen sein: er hat Jesus verraten, er hat seinen Freund hintergangen, er hat Mitschuld an seinem Tod. Als er sich der Tragweite seiner Tat bewusst wird, versucht er sie rückgängig zu machen, will die 30 Silberstücke zurückgeben. Aber er hat keine Wendemöglichkeit. Weil er mit dieser Schuld nicht weiter leben kann, berichtet der Evangelist Matthäus, dass Judas sich selbst erhängt. (Mt 27, 3-10)

Und auch Jesus muss es so gegangen sein: er hat gepredigt, er hat geheilt, er hat Dämonen ausgetrieben und Wunder vollbracht, aber auch er hat keine Wendemöglichkeit mehr, als er verhaftet, gegeißelt und schließlich ans Kreuz genagelt wird. Vom Kreuz aus gibt es nur einen Weg und der führt in den Tod.

Und doch wird Jesus es sein, der diesen Weg durchschreitet hin zu einem neuen Leben, er wird der sein, der die Wendemöglichkeit wiederherstellt.

 

 

 

Quelle:  https://www.impuls-ao.de/fastenzeit/fasten-und-osterzeit-2011/karfreitag/

 




GRÜNDONNERSTAG

Jesus lädt die zwölf Jünger – seine Freunde – zum letzten Abendmahl ein.

 

 

Vor dem Essen, wäscht er jedem die Füße, als Zeichen, dass wir uns alle gegenseitig dienen sollen. Niemand ist wichtiger, oder mächtiger als der andere. 

 

Beim Essen sagt Jesus, dass einer von den Jüngern ihn verraten wird.

Nach dem Essen geht Jesus in den Garten Gethsemane um zu beten.

Er hat schreckliche Angst, vor dem was kommen wird. „Vater, wenn es möglich ist, dann lass diesen Kelch am mir vorüber gehen. Aber nicht mein Wille – sondern DEIN Wille geschehe“.

 

 

Seine Freunde sind zwar bei ihm, aber sie schlafen! Jesus ist alleine. 

Judas verrät Jesus durch einen Kuss.

 

Jesus wird von den römischen Soldaten verhaftet – der Leidensweg beginnt.

 

 Gründonnerstag – im Name steckt die Farbe Grün. 

Grün ist ein Symbol für Leben, Frühling, Auferstehung.

 

Deshalb essen viele Menschen heute etwas grünes – zum Beispiel Spinat.

 

In dieser „grünen“ Hoffnung und in der Gewissheit, dass Jesus  von den Toten auferstehen wird, wollen wir diese Tage gedenken.

Auch wir sind in dieser seltsamen Corona-Zeit viel alleine – ohne Schule, Freunde, Sport, . . . .

Vielleicht haben wir auch manchmal Angst – wie Jesus – vor der Zukunft,

vor dem Virus, vor dem Ungewissen.

 

 Aber besonders in dieser seltsamen Corona-Zeit,

wollen wir die Hoffnung nicht verlieren.

 

 

Wir wissen, es wird ein Leben nach dieser Zeit geben! 

Gebet:

Herr, du hast Angst vor dem schweren Weg, vor dem Tod, der dir bevorsteht.

Aber du hast dich und all deine Angst dem in die Hand gelegt, der dicht führte.

Herr, wenn sich die Angst um meine Seele legt wie eine eiserne Klammer,

dann sei du bei mir und lass mich in deine Hände fallen.

Denn du hast die Kraft zu bergen, aufzurichten, zu vergeben und Hoffnung zu wecken.

Amen.

 

 So fühlen wir uns in dieser liturgische Nacht mit einander und mit Jesus verbunden.

 

 

„Bleibet hier – und wachet mit mir!“ AMEN

Doris Schmid


PALMSONNTAG

Ich höre die Leidensgeschichte Jesu, 

die verknüpft ist mit so vielen Menschen:

Frauen und Männern, 

Mächtigen und Ohnmächtigen, 

Anhängern und Feinden, 

Getreuen und Verrätern, 

Verstockten und Reumütigen, 

Grausamen und Mitleidenden, 

Bekannten und Namenlosen.

 

Und ich?
Was hat das mit mir zu tun?
Komme auch ich in dieser Geschichte vor?
Zu welcher Gruppe muss ich mich zählen?

 

Wie hätte ich mich damals verhalten?
Wie verhalte ich mich heute?

 

Was ist dieser Jesus mir wert?
Um welchen Preis verkaufe ich ihn?
Wo setze ich mich für ihn ein?
In welche Ausreden flüchte ich mich?
Wo zeige ich Farbe?
Wann verberge ich mein Christsein?

 

Leidensgeschichte - damals wie heute.
Welche Rolle spiele ich darin?   

 

Gisela Baltes


HOLY WEEK

Karwoche und Ostern 2020

Die Karwoche und Ostern stehen dieses Jahr unter einem besonderen Vorzeichen: “Corona“.

„Corona“: ein dickes Minus; ein Strich durch unsere Rechnungen. Entfällt, entfällt, entfällt! Geht nicht mehr, gibt’s nicht mehr!

Sie wissen, Ihr wisst, was ich meine. Und jede, jeder von uns hat seine ganz eigenen Erfahrungen. Auch die von Sorge, Angst, Leid und Not.

Sorge, Angst, Leid und Not – sind das nicht auch Erfahrungen Jesu gewesen? Stellt uns

„Corona“ nicht auch unter das Kreuz?

Ja, das tut es. Und wir wissen nicht, warum. Aber eines wissen wir, wir dürfen es zumindest glauben: dass das Kreuz nicht nur den Strich von links nach rechts kennt, sondern auch den Strich von oben nach unten.

Ein Zeichen? Ja, ein Hoffnungszeichen! Aus Minus wird Plus. Auf kreuz folgt Auferstehung. Sorge, Angst, Leid und Not genügen sich nicht selbst, sondern kennen auch Zuversicht, Mut, Freude und Glück. Ostern!

Lasst uns deshalb heute und die kommenden Tage nicht nur an „Corona“ denken - so schwer es sein mag -, sondern auch auf das Kreuz Jesu Christi schauen und voll Vertrauen unterwegs bleiben – Ostern entgegen!

 

Alexander Hermann, Pfarrer, Laupheim








 

Wir bitten in der Corona-Krise um deine Kraft und Beistand: 

Für alle, die erkrankt sind,
für alle, die isoliert zu Hause bleiben müssen und
für alle, die sich im Kampf gegen die Krankheit einsetzen.
Gib uns allen Vernunft zum besonnen Umgang mit dieser Herausforderung.
Guter Gott – wir bitten dich, erhöre uns.

 

 Doris Schmid

 


 

Litanei in Zeiten von Corona

 

Gott,
sei uns nahe in diesen schweren Wochen.
Sei nahe denen, die dich besonders brauchen.
In die unermüdlich schaffenden Hände – leg deine Kraft.
In unruhige, aufgewühlte Herzen – deine Ruhe.
In unsere Ängstlichkeit – deine Hoffnung.
In Einsamkeiten – deine bergende Nähe.
In unser Tasten und Suchen – deine Kreativität.
Ins Brückenbauen zueinander – deine Regenbogen-Statik.
In unsere Unruhe – deine Stille.
In kranke Lungen – deine Heilung.
In verzweifelte Herzen – deinen Trost.
In gefährdete Immunsysteme – deinen Schutz.
In unseren kleingläubigen Geist – leg deine Zusage:
Ich bin da.

Amen.

 Annette Gawaz



Unsere Kirchen in Laupheim bleiben lebendig (wie immer)!

Eine Andacht vor dem Allerheiligsten fand in der Marien Kirche am 05.04.2020 statt. Dazu bereiteten die beiden Töchter unserer Mesnerin Ewa Stanek Anna-Maria und Joanna Stanek eine reflexive Anbetung vor, die sie mit ausgewählten Liedern gesanglich begleiteten.

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Deutschland betet gemeinsam:

am 8.April von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr.


 

Gott des Lebens,

 

wie kostbar das Geschenk des Lebens ist, das spüren wir in diesen Wochen besonders;

und ebenso, wie sich Wesentliches von Nebensächlichem unterscheidet.

 

Jetzt kommen wir zu dir, um dir all diejenigen anzuvertrauen, die deiner und unserer Hilfe in dieser Zeit  besonders bedürfen.

 

Wir bringen dir alle Erkrankten und beten für diejenigen, die sich um sie sorgen, sie pflegen und medizinisch betreuen.

 

Stärke all diejenigen, die bis an die Grenzen ihrer Kräfte für andere im Einsatz sind.

 

Allen, die in diesen Monaten Verantwortung tragen und Entscheidungen treffen müssen, schenke Weisheit und Besonnenheit.

 

Berühre das Herz der verängstigten und verunsicherten Menschen mit deiner Ruhe.

 

Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden. Und wir bitten dich für jene, die jetzt trauern.

 

Gib Kraft und Fantasie den Familien, die jetzt auf sich zurückgeworfen sind.

 

Mach uns selbst einfallsreich und achtsam, damit wir Wege finden, für andere da zu sein, zu trösten, zu stärken und Hoffnung zu teilen.

 

Du bist der lebendige Gott.

 

 

Deshalb vertrauen wir uns dir mit unserem Leben, mit unseren Ängsten und mit unserer Kraft, an – durch Christus Jesus und in deiner Geisteskraft.  Amen.

 

Christoph Maria Schmitz

 

 

Spannende geistliche Video Impulse:

Diakon Dr. Hubert Liebhardt, Polizeiseelsorge, Diözese Rottenburg-Stuttgart


Der Aufruf zum gemeinsamen Gebet um 20.00 Uhr

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Lasst uns heute eine Kerze entzünden und beten:

Für alle, die in diesen Zeiten

weit über die Grenzen ihrer Kräfte hinausgehen:

als LKW-Fahrer und bei der Post, an der Kasse im Supermarkt.

Für alle, die gegen den Corona-Virus kämpfen,

um Menschenleben zu retten:

im Rettungsdienst, in Krankenhäusern,

in Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen.

Und ganz besonders für die,

die krank sind, die im Sterben liegen, die um einen Toten trauern.

 

Gott,

wir bitten dich:

Spende ihnen Kraft

und schütze sie und uns

und die Menschen, die uns anvertraut sind. Amen.